Zürich 2012 (Mondopoly)

 

Mondopoly Zürich 2012

Hier gibt es alle Infos zum Projekt. Die einzelnen Kapital können durch einen Klick auf den Titel aufgeklappt werden.

Auf einen Blick

Ort und Datum:
Zürich, 26. – 30. März 2012

Durchgeführt von:

Kontaktperson(en):

Facts & Figures

Teilnehmende:
Es waren etwa 230 SchülerInnen dabei, davon 130 MittelstufenschülerInnen und 100 OberstufenschülerInnen, mit dabei war diesmal auch eine Klasse vom Mathilde Escher Heim für Kinder mit Muskelerkrankungen.

Posten:
Es gab 32 Posten aus ganz verschiedenen Lebensbereichen. mondopoly legt den Fokus nicht auf unterschiedliche Herkunftsländer, die Posten wurden bei uns nach den Kategorien Gender, Sexualität, Herkunft, Religion und soziale Schicht.
Zwischen den Posten konnte ein ‚Joker’ besucht werden, der Zusatzaufgaben dabei hatte, die mit Hilfe von Passanten gelöste werden mussten.

Organisationkomitee:
Das OK hatte 25 Mitglieder und wurde in 9 Ressorts aufgeteilt. Die Ressorts haben jeweils einen Ressortleiter und die Ressortleiter treffen sich jeweils zur Vorbereitung der OK-Sitzungen und zur Projektsteuerung.

Budget:
Das Budget betrug 50’000.- CHF, wovon nur 35’000.- CHF wirklich benötigt wurden.
Die Hauptsponsoren waren Haba AG, Dietschweiler Stiftung, Fachstelle für Rassismusbekämpfung und Mercator und Paul Schiller Stiftung.

Spielregeln:
Die OberstufenschülerInnen konnten bereits vor dem Spieltag die Posten auswählen und wurden dann nach ihren Präferenzen zugeteilt.
Bei den MittelstufenschülerInnen wurde jeweils der erste Posten am Morgen und nach dem Mittag zugeteilt. Nach dem ersten Posten konnten die SchülerInnen aus Folgeposten einen auswählen. Damit konnten wir die Wegzeiten kurz halten.
Punkte wurden verteilt, je mehr Gruppen einen Posten besucht hatten, desto weniger Punkte gab es. Die Punkteverteilung wollten wir vorallem die Posten gleichmässig auslasten.

Weitere Aktivitäten:
Die OberstufenschülerInnen machten an ihrem Spieltag Fotos, die wir am Ende der Aktionswoche in einer Vernissage ausgestellt haben. Dazu gab es zwei Schulbesuche bei den Schulklassen je einen vor dem Spieltag und einen nach dem Spieltag. Vor dem Spieltag diente der Schulbesuch vor allem der Vorbereitung aufs Spiel, mit Übungen zum Karten- und Fahrplanlesen.

Kurze Beschreibung

Die Stadt Zürich wurde während zwei Tagen zum Spielbrett, auf dem über 230 SchülerInnen an mehr als 30 ‚Posten’ die unterschiedlichen Realitäten von Zürichs BewohnerInnen aktiv entdecken konnten. Diese ‚Posten’ – die von privaten Wohnungen über Quartierläden und Institutionen bis hin zu Altersheimen oder Behindertenwerkstätten reichten – boten den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, in Lebenswelten einzutauchen, mit denen sie sonst kaum in Berührung kommen. Abgeschlossen wurde die Aktionswoche mit einer öffentlichen Vernissage, die mit rund 90 BesucherInnen sehr gelungen war.  Spielidee Primarstufe Mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewegten sich die SchülerInnen in Vierergruppen eigenständig von Posten zu Posten und erhielten für jede Begegnung eine bestimmte Anzahl ‚Mondos’ auf ihr Gruppenkonto gutgeschrieben. Weitere ‚Mondos’ konnten zudem bei ‚Jokern’ verdient werden, welche den Gruppen Aufgaben stellten, die mithilfe von Passantinnen und Passanten gelöst werden mussten.  Am Schluss wurden die erzielten Punkte klassenweise zusammengezählt und wanderten schliesslich umgewandelt in Schweizerfranken in die Klassenkasse. Als Nutzungsbedingung mussten die Beträge im Sinne des Projekts eingesetzt werden, d.h. in Form einer selbstständig organisierten Klassenaktivität oder als Spende an eine geeignete Organisation.  Spielidee Oberstufe Die Jugendlichen hatten sich bereits im Vorfeld mit gesellschaftlicher Vielfalt beschäftigt und konnten eigene Ideen für den Spieltag einbringen. Zudem durften sie gruppenweise Posten auswählen, die sie gerne besuchen würden. Am Begegnungstag trafen die Gruppen an jeweils vier Posten auf Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und setzten sich vertieft mit deren Alltag auseinander. Dabei dokumentierten sie ihre eigene Sichtweise auf die Stadt Zürich und ihre BewohnerInnen mit Fotografien und Texten. Mit professioneller Unterstützung wurden diese Erzeugnisse für eine öffentliche Vernissage aufbereitet.  Vernissage Die Erfahrungen, Bilder und Texte der Jugendlichen wurden als ‚Mosaik der Lebenswelten’ allen Interessierten zugänglich gemacht. Begleitet von einem Apéro, Musik und künstlerischen Inputs erlaubte die Vernissage sowohl einen Blick auf die Vielfalt Zürichs als auch auf die Projektidee von mondopoly.

Erkenntnisse

Mondopoly hat das Spiel bereits zum zweiten Mal durchgeführt, nach der ersten Durchführung wurde das Konzept angepasst und der Spieltag für die OberstufenschülerInnen mit mehr Vertiefung und Reflexion bestückt. Allerdings war diese Reflexion für die Postenanbietenden und die SchülerInnen eine grosse Herausforderung und wurde an vielen Posten weggelassen. Wir hatten viele SchülerInnen mit Migrationshintergrund und bei der Reflexion wurden die Sprachbarrieren häufig sehr hoch.

Dokumente herunterladen

Foto-Galerie

Verwandte Projekte