Luzern 2003

 

Ethnopoly Luzern 2003

Hier gibt es alle Infos zum Projekt. Die einzelnen Kapital können durch einen Klick auf den Titel aufgeklappt werden.

Auf einen Blick

Facts & Figures

Teilnehmende:
560 Kinder und Jugendliche. Die älteren 414 nahmen am Ethnopoly teil, die übrigen hatten ein Spezialpogramm vor dem KKL.

Posten:
64 Spielposten und 30 freie Aufträge

Organisationkomitee:
Team mit verschiedenen Ressorts.

Spielregeln:
Spielregeln analog zu Ethnopoly 02 (mit Integrationsanteilen und Miete).

Weitere Aktivitäten:
Für die Jüngeren wurde lokal ein Programm mit Seifenblasen, Henna-Malen, Digeridoo etc. angeboten.
Alle Teilnehmenden erhielten en Mittagessen.
Am Abend gab es ein Fest mit Tanz, Musik und anderen Darbietungen sowie eine Autogrammstunde mit dem Mister Schweiz.

Kurze Beschreibung

‘Ein M!’, ‘L, L, L !’, ‘Nein, lieber grün!’ Wild tönten die Stimmen durcheinander, als es vor dem KKL um das Verteilen der kostenlosen Ethnopoly-T-Shirts ging. Der Andrang war riesig. Ein T-Shirt bekamen aber nur diejenigen, die bereits ihre Gruppe gefunden, das definitive Gruppenanmeldeblatt ausgefüllt und ihr Teamcouvert in Empfang genommen hatten. Es war eine logistische Meisterleistung, die rund 400 Spielenden um 9 Uhr morgens vor dem eigentlichen Spielstart zu koordinieren. Doch sie gelang: Jungwacht-Jungs und Blauring-Mädchen, Pfadi-Jugendliche, ZIB-SchülerInnen und alle anderen jugendlichen und jung gebliebenen MitspielerInnen – alle fanden ihre neuen SpielpartnerInnen.
Nachdem alle mit dem Spielmaterial ausgerüstet waren, erklärte der Projektkoordinator im Zelt vor dem KKL nochmals den Spiel- und den Tagesablauf. Pünkt lich um 10 Uhr machten sich die Teams auf die Suche nach dem ersten Posten – die einen gemächlich, die anderen im Lauf schritt. Die Gruppen hatten Gelegenheit, in verschiedenen Quartieren und Gemein den Posten nach eigener Wahl und Reihenfolge anzupeilen. Zu diesem Zweck verfügten sie über eine von Katamaran spendierte Tageskarte für den öffentlichen Verkehr.
Bald wurde es in der Spielzentrale, die sich innerhalb des KKL befand, sehr betriebsam; eine Besucherin meinte gar, dass es zu und her gehe ‘wie an der Börse’: Die ersten Teams riefen mit ihren Telefonkarten aus Telefonkabinen an und gaben die Lösungswörter der Spielposten durch. Gleichzeitig teilten sie der Spiel zentrale mit, welchen ‘Integrationsanteil’ am Posten sie kaufen wollten. Pro Posten stand ihnen ein Anteil von 25%, von 15% oder von 10% zur Auswahl, bevor sie anderen Spielteams Miete zahlen mussten.
Zur Verwaltung der komplexen Spielbuchhaltung arbeitete die Spielzentrale mit zwei Laptops und der eigens dafür entwickelten Ethnopoly-Software. So wurde auf einen Blick ersichtlich, welches Team schon wo gewesen war und welche Integrationsanteile an welchen Posten überhaupt noch gekauft werden konnten.
Nach rund zweieinhalb Stunden trafen die Teams zur Mittagspause wieder im Zelt vor dem KKL ein und wurden dort mit italienischer Pasta und einem Dessert bewirtet. Für den Nachmittag erhielten sie eine erweiterte Postenliste, und das Rennen um die Posten ging von neuem los. Da die Jugendlichen am Morgen so aktiv gewesen waren, öffneten wir alle Posten ein zweites Mal. So konnten alle Integrationsanteile von neuem aufgekauft werden.
Insgesamt waren die 414 PostenläuferInnen rund fünf Stunden in der Agglomeration Luzern unterwegs. Neben dem Postenlauf erledigten sie auch ‘freie Aufträge’ und Spiele. Dort wurden vom Projektteam knifflige Fragen gestellt, es musste an Gewürzen geschnuppert oder ein fremdländisches Spiel gespielt werden. Wer seine Aufgabe gut machte, konnte Ethnos gewinnen.
Währenddessen konnten sich interessierte Kinder unter 11 Jahren, Jugendliche und Erwachsene vor dem KKL vergnügen: riesige Seifenblasen bilden, sich mit Henna bemalen lassen, eine Weltkarte markieren, Didgeridoo üben und vieles andere mehr. Zudem konnten sich Verwandte oder FreundInnen über die Angebote der Jugendverbände informieren.
Um 16 Uhr wiederholte sich das Gerangel vom Morgen, als alle Spielenden wieder im KKL zusammen kamen. Nach dem Ausfüllen der Evaluationsbogen gab es das Video von Ethnopoly 02 in Zug zu sehen. Und alsbald zog ein Mann alle
Blicke von Jung und Alt auf sich: Mister Schweiz 2003, Robert Ismajlovic, beeindruckte nicht nur durch seine Körpergrösse, sondern auch durch seine Kinderfreundlichkeit und seinen Humor. Geduldig liess er sich mit allen Kindern (und Erwachsenen) vor dem KKL ablichten. Anschliessend zeigte eine jugendliche Break dance-Gruppe eine atemberaubende Show. Währenddessen liefen die Laptops mit der Auswertungssoftware auf Hochtouren und um 17 Uhr startete die Preisverleihung.
Nach einer Abschluss- und Abschiedsrede von Katamaran-Koordinator Lathan Suntharalingam ergriff die Integrationsbeauftragte der Stadt Luzern, Sibylle Stolz, das Wort. Und dann kam der Augenblick, auf den alle gespannt warteten. In einer gemeinsamen Preisverleihung überreichten Mister Schweiz, Sibylle Stolz und das GrafikerInnenteam André Meier und Franziska Kolb die Preise.
Nach der Preisverleihung kam die Schaffhauser Artistengruppe ‘Fragles’ zum Zug. Die ‘Fragles’ begeisterten die Kinder mit ihren Jonglierkünsten und akrobatischen Verrenkungen und schlossen Ethnopoly 03 ab.

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