Zug 2001

 

Ethnopoly Zug 2001

Hier gibt es alle Infos zum Projekt. Die einzelnen Kapital können durch einen Klick auf den Titel aufgeklappt werden.

Auf einen Blick

Facts & Figures

Teilnehmende:
68 Kinder und Jugendliche, die meisten aus der Pfadi des Kantons Zug.

Posten:
20 Spielposten bestehend aus Privatwohnungen, Läden, Institutionen, Schulen, Vereinslokale etc.

Organisationkomitee:
Hauptverantwortliche: 2 Personen. Darum herum ein Team von verschiedenen Ressort-Verantwortlichen und rund 20 Jugendlichen, die den eigentlichen Spieltag organisiert haben.

Spielregeln:
Integrationsanteile, angelehnt an Monopoly: Gruppen konnten bei jedem Posten entscheiden, ob sie einen « Integrationsanteil » kaufen wollten. Nachfolgende Gruppen mussten ihr dann jeweils einen « Zins » bezahlen.

Weitere Aktivitäten:
Ethnopoly wurde innerhalb der Ausstellungswoche ‘integration heisst ..kultur!september 01’ durchgeführt

Kurze Beschreibung

Ethnopoly 01 – das erste Pilotprojekt des Spiels – wurde erstmals im Rahmen des Schlussfestes der Ausstellungswoche ‘integration heisst ..kultur ! september 01’ am 15. September 2001 vom Integrationsnetz Zug gemeinsam mit Katamaran und der Zuger Pfadi durchgeführt.
Trotz einer minimalen Vorbereitungszeit von knapp 7 Wochen, die zudem mitten in den Sommerferien lag und trotz der Belastung der beiden Projektverantwortlichen, die auch in der Ausstellungswoche engagiert waren, gelang es, ein Pilot-Ethnopoly mit 68 SpielerInnen – hauptsächlich Kinder und Jugendliche aus der Pfadi, dem Verein Katamaran und aus dem Zuger Herti-Quartier – durchzuführen. Dazu kamen rund zwanzig Jugendliche, welche die Organisation und Spielleitung innehatten. Die Teams hatten die Wahl zwischen 20 Spielposten im Kanton, die aus Privatwohnungen, Läden, Restaurants, Vereinslokalen und Schulen von/für Migrantinnen und Migranten bestanden. In einer anschliessend ans Spiel durchgeführten Umfrage zeigte sich die grosse Mehrheit der Spielenden begeistert von der Spielerfahrung. Dabei lobten sie nicht nur die spannend-spassigen Aufgabenstellungen der einzelnen Posten, sondern auch die Möglichkeit, in ethnisch gemischten Spielteams neue Kontakte zu knüpfen. Die ersten Preise gingen denn auch fast durchwegs an gemischte Teams, wo ausländische Kinder und Jugendliche tatsächlich ihren Migrationshintergrund als interkulturelle Kompetenz und als Wissensvorsprung einbringen konnten.
Die Nachfrage von Seiten der Pfadi, aber auch von Lehrpersonen und von ausländischen Jugendlichen nach einer Wiederholung von Ethnopoly war gross. Auch die Pfadibewegung Schweiz zeigte sich am Spielkonzept interessiert.

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