Zürich 2010 (Mondopoly)

 

Mondopoly Zürich 2010

Hier gibt es alle Infos zum Projekt. Die einzelnen Kapital können durch einen Klick auf den Titel aufgeklappt werden.

Auf einen Blick

Ort und Datum:
Stadt Zürich, 30. August – 1. September 2010

Durchgeführt von:

Kontaktperson(en):

Facts & Figures

Teilnehmende:
Es nahmen 240 SchülerInnen aus der Stadt Zürich teil. Etwa die Hälfte aus der 4. – 6. Klasse und die andere Hälfte aus der 8. Klasse.

Posten:
Es gab 46 Posten, wir gehen von einem anderen Kulturbegriff aus, deswegen hatten wir ganz andere Posten. Unser Ziel war es, den Kindern verschiedene Kulturen im Sinne der Transkulturalität zu zeigen. Deswegen hatten wir keine Ethnisch bezogenen Posten.

Organisationkomitee:
Wir hatten ca. 20 Mitglieder, das Ok ist in Ressorts organisiert. Die einzelnen Ressort stellen eine Ressortleitung die an den Kerngruppensitzungen teilnehmen und dort strategische Entscheide fällen. Jeweils monatlich findet sowohl eine Kern- als auch eine OK-Sitzung statt, immer abwechselnd.

Budget:
60‘500.- CHF betrug das Budget, dabei waren als Sponsoren: die Stadt Zürich, die Schweizerisch Gemeinnützige Stiftung, Migros Kulturprozent, Mercator und die Sophie und Karl Bindig Stiftung

Spielregeln:
Die Kindergruppen bekamen einen Startposten zugewiesen und konnten danach aus einer Liste von Folgeposten auswählen, wo sie weitermachen wollen. Punkte wurden je Posten verteilt, dazu gab es Zusatzaufgaben, welche ähnlich wie bei Monopoly aufgebaut waren. Es gab zwei Sorten, bei den einen konnte man einfach eine Karte ziehen und da stand drauf, ob es Punkte gab oder einen Punktabzug. Bei den anderen musste etwas für die Punkte getan werden, z.B. jemandem helfen ins Tram einzusteigen und dafür gab es auch Punkte.

Weitere Aktivitäten:
Nach den Spieltagen fand noch ein Tag mit Workshops statt, an denen die Erlebnisse des Spieltags vertieft werden konnten. Und am Abend gab es ein en Essensmarkt und Konzerte.

Kurze Beschreibung

Das ganze Projekt ging als Aktionswoche über die Bühne, es gab je einen Spieltag für die Unter- und die Oberstufe und zum Abschluss am Samstag einen Nachmittag mit 12 Workshopangeboten und am Abend Essen aus allen Kulturen und zwei Konzerte.
Während der Spieltage waren die Kinder und Jugendlichen in 4er und 5er Gruppen unterwegs. Die Gruppen wurden aus 2er Paaren aus den Klassen gebildet.
Unser Ziel war es, den Kindern und Jugendlichen die Vielfalt der Kulturen in der Stadt Zürich aufzuzeigen. Dabei gingen wir von einem transkulturellen Kulturbegriff aus, wir glauben, dass in jedem Menschen mehrere Kulturen stecken und wollen den Kindern und Jugendlichen zeigen, dass niemand auf „Homo“ oder „Ausländer“ reduziert werden kann.
So haben wir Posten ausgewählt, die sehr unterschiedlich sind. Vom Altersheim über den Sandwichladen einer Spanierin bis zur Wohnung einer Regenbogenfamilie war alles dabei.Für jeden besuchten Posten gab es Punkte.
Zusätzliche Punkte konnten die Gruppen sich holen, wenn sie an einem der Quartierposten, an zentralen Punkten der Stadt, vorbeikamen und dort entweder eine Chancen- oder eine Ereigniskarte zogen. Wer eine Chancenkarte zog, bekam einfach was drauf stand, das konnte ein Punktegewinn oder auch ein -verlust sein. Bei den Ereigniskarten musste eine Aufgabe erledigt werden, die dann mit Punkten belohnt wurde.
Am Ende des Tages wurden die drei Gruppen mit den meisten Punkten ausgezeichnet mit einer Medaille und einem kleinen Preis.
Zusätzlich erhielt jede Klasse die gesammelten Punkte in Schweizerfranken umgerechnet einen Beitrag in die Klassenkasse. Diesen durften die Klassen für einen Ausflug im Sinne von mondopoly nutzen oder spenden an eine Organisation, die nachhaltig arbeitet.
Dabei war den Klassen freigestellt, was sie machen mit dem Geld, aber wir haben einen Bericht verlangt.

Erkenntnisse

  • Es braucht zwei verschiedene (Spiel-)Konzepte für Ober- und UnterstufenschülerInnen
  • Die Chancen- und Ereigniskarten waren ein grosser Erfolg
  • Es ist schwierig SchülerInnen zu motivieren am Samstag noch etwas zu machen, das sie mit Schule in Verbindung bringen

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