Luzern 2014

 

Ethnopoly Luzern 2014

Hier gibt es alle Infos zum Projekt. Die einzelnen Kapital können durch einen Klick auf den Titel aufgeklappt werden.

Auf einen Blick

Ort und Datum:
Luzern/ Emmen/ Kriens, Sonntag, 18. Mai 2014

Durchgeführt von:

Kontaktperson(en):

Facts & Figures

Teilnehmende:
Am Enthnopoly nahmen ca. 500 Pfadikinder im Alter zwischen 10-15 Jahren, ca. 80 Pfadileiter im Alter zwischen 17 und 23 Jahren und ca. 70 Personen mit Migrationshintergrund teil.

Posten:
Das Spiel war in 3 Ländergebiete aufgeteilt, welche sich alle rund um Postenzentrum befanden. Als Postenzentrum dienten 3 Schulhäuser in den Gemeinden Kriens, Luzern und Emmen. Auf den Schulhausarealen der einzelnen „Länder“ waren jeweils ca. 8 Sportposten verteilt. Zusätzlich waren im Einzugsgebiet der verschiedenen Schulhäuser die Begegnungsposten angeordnet. Es gab insgesamt 36 Begegnungsposten bei Familien mit Migrationshintergrund, oder bei Organisationen aus anderen Kulturen.

Organisationkomitee:
Das Organisationskomittee bestand aus einem Team aus 10 Personen. Alle Teammitglieder sind Teil der Pfadi Luzern. 2 der Teammitglieder sind Vertreter der AG Integration der Pfadi Luzern, 1 Teammitglied ist Teil der kantonalen Leitung. Die restlichen Personen sind alles aktive oder ehemalige Leiter aus diversen Pfadiabteilungen des Kantonalverbandes Luzern.
Das Team war mit verschiedenen Ressorts organisiert. Es bestanden die Ressorts Spielkonzept, Postenkoordination, Logistik, Motto, PR, Theater und Budget. Jedes Teammitglied war in verschiedenen Ressorts tätig.

Budget:
Das Ethnopoly hatte ein Budget von insgesamt knapp 8’700.00 CHF. Die wichtigsten Sponsoren waren die Fachstelle für Rassismusbekämpfung, der Förderpool für Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Luzern und die Ringier Stiftung.

Spielregeln:
Es gab während dem Spiel 3 Gebiete (Karakorum, Lhasa und Erzurum), welche von jeder Gruppe einmal besucht wurden. In jedem dieser Gebiete befand sich ein Postenzentrum bei einem Schulhaus, wo sich zusätzlich Sportposten befanden. Die Sportposten wurden von Pfadileitern aus den Abteilungen der Pfadi Luzern organisiert. Im Einzugsgebiet dieser Postenzentren befanden sich jeweils die Begegnungsposten, welche bei Personen mit Migrationshintergrund entweder zu Hause oder an ihrem Arbeitsplatz stattfanden. Jeweils nach 2 Stunden musste jede Gruppe ihr Postenblatt beim Postenzentrum abgeben und das Postenblatt für das nächste Gebiet abholen. Anschliessend wechselten die Gruppen den Standort und absolvierten die Posten im neuen Gebiet. Es wurden nur jene Punkte auf den Postenblättern gezählt, die rechtzeitig bei den Postenzentren abgegeben wurden. Wenn die Postenblätter zu spät abgegeben wurden, waren alle gesammelten Punkte verloren. Jeder Posten konnte von jeder Gruppe 1 x besucht werden. Pro Postenbesuch konnten maximal 10 Punkte (Ethnos) gesammelt werden. Die Anzahl gesammelter Punkte hing davon ab, wie gut eine Gruppe den Posten absolvierte.

Kurze Beschreibung

Das Projekt fand im Rahmen des Kantonaltags der Pfadi Luzern statt. Dieser stand unter dem Motto « Pfadi Luzern – pikant würzig ».
Mit einem Hilferuf der Händler der Seidenstrasse wurden die Teilnehmer des Ethnopoly Luzern 2014 eingeladen. Die Seidenstrasse mit ihren jeweiligen Handelszünften sollte durch die Hilfe der Pfadigruppen wieder zum Erfolg geführt werden.
Das Gebiet der Seidenstrasse wurde in die drei Gebiete Karakorum (Kriens), Lhasa (Luzern) und Erzurum (Emmen) eingeteilt. In jedem der drei Gebiete befand sich auf einem Schulhausareal ein Postenzentrum. Rund um die jeweiligen Postenzentren auf dem Schulhausareal waren die Sportposten angesiedelt. Im weiteren Einzugsgebiet der einzelnen Postenzentren befanden sich die Begegnungsposten.
Das Ziel der einzelnen Gruppen war es, sowohl an den Sport- als auch an den Begegnungsposten möglichst viele Punkte zu sammeln. Pro Posten war ein Punktemaximum von 10 Ethnos zu holen.
Diese Punkte konnten entweder einfach so gesammelt werden, oder es konnten mit ihnen an den Postenzentren einzelne „Teile“ der verschiedenen Gebiete gekauft werden.
Jeder Posten, welcher sich in einem Gebiet befand, stellte dabei einen „Gebietsteil“ dar und konnte, wie im herkömmlichen Monopoly-Spiel, gekauft werden. Die Posten hatten, je nach Distanz zum Postenzentrum, einen unterschiedlichen Wert und kosteten demensprechend nicht gleich viel.
Das Kaufen der „Gebietsteile“ hatte für die Gruppen insofern einen Vorteil, dass jede weitere Gruppe, welche den Posten besuchte, weitere Ethnos in die Kasse der Postenbesitzergruppe spülte, so wie dies im Monopoly auch der Fall ist. Die Gruppen hatten jeweils ein Mobiltelefon dabei und wurden mit einer SMS benachrichtigt, sobald eine andere Gruppe ihren Posten besuchte. Sie waren somit immer direkt über die Postenbesuche ihrer gekauften Posten im Bilde.
So mussten strategische Entscheidungen getroffen werden, ob man viele günstige, oder doch wenige teure „Gebietsteile“ kauft.
Am Ende des Spieles gewann die Gruppe mit den meisten Ethnos das Ethnopoly 2014.

Erkenntnisse

Wir haben sowohl von den teilnehmenden Kindern, als auch von den Organisatoren der Begegnungsposten mehrheitlich postitive Rückmeldungen erhalten.

Als grösster Kritikpunkt galten die langen Reisewege, welche von den verschiedenen Posten und den Gebieten mit dem öffentlichen Verkehr zurückgelegt werden mussten. Die Reisezeit war insgesamt zu lange und ging damit zu Lasten der effektiven Spielzeit.

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