Bern 2013

 

Ethnopoly Bern 2013

Hier gibt es alle Infos zum Projekt. Die einzelnen Kapital können durch einen Klick auf den Titel aufgeklappt werden.

Auf einen Blick

Ort und Datum:
Waisenhausplatz Bern, Freitag, 1. November 2013

Durchgeführt von:

Kontaktperson(en):

Facts & Figures

Teilnehmende:
477 Schüler und Schülerinnen der 7. – 9. Klassen der Stadt und Umgebung von Bern.

Posten:
102 Posten aus 45 verschiedenen Herkunftsländern. Kommunikation in verschiedenen Sprachen, über eigene Wahrnehmungen reflektieren. Posten mit verschiedenen Personen aus verschiedenen Herkunftsländern, die über das Zusammenleben in der Schweiz berichteten und Quartierposten mit konkreten Aufgaben.

Organisationkomitee:
15 Mitglieder, vier verschiedene Ressorts und monatliche Sitzungen im Kernteam mit je einem/er Delegierten der Ressorts.

Budget:
24’000 Franken. Beiträge von: Anne Frank Fonds, Fachstelle für Rassismusbekämpfung, Fonds für Kinder und Jugendliche der Stadt Bern, Burgergemeinde, Finanzverwaltung des Kantons Bern, Stiftung Mercator Schweiz, Stiftung Gertrud Kurz.

Spielregeln:
Der erste Posten wurde vorgegeben, alle weiteren durften frei ausgewählt werden. Nach jedem Postenbesuch mussten die Schülergruppen ihren Telefonagenten anrufen und die gewürfelte Augenzahl mitteilen, anschliessend trug der Agent eine zufällige Punktzahl ein. Am Mittag und zum Schlussakt mussten alle pünktlich erscheinen.

Weitere Aktivitäten:
Vor- und Nachbereitungsprogramm (pädagogische Materialien) für die Lehrpersonen der teilnehmenden Klassen. Dieses Programm wurde an den Schulen mit Unterstützung des Ethnopoly-Teams durchgeführt.

Kurze Beschreibung

Was ist Ethnopoly? Ethnopoly ist ein interkulturelles Begegnungsspiel. Jugendliche sind in Gruppen selbständig unterwegs und besuchen Migrantinnen und Migranten in deren Zuhause oder am Arbeitsplatz und kommen mit ihnen ins Gespräch. So erhalten die Jugendlichen Einblick in verschiedene Ursachen von Migration, in Integrationsprozesse in der Schweiz und in ganz persönliche Lebenswelten einzelner Migranten und Migrantinnen. Jeder „Postenbesuch“ wird mit Punkten, sogenannten „Ethnos“, belohnt. Am Schluss des Spieltages wird die Gruppe mit den meisten Punkten zur Siegerin gekürt. Die gesammelten Punkte werden nach dem Spieltag in Franken umgewandelt und mit dem erspielten Geld können die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Projekt im Themenbereich der interkulturellen Verständigung durchführen.   Was ist das Ziel von Ethnopoly?  Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und religiöser Zugehörigkeit begegnen sich im Rahmen eines Spiels, das Spass macht. Durch positive persönliche Erlebnisse schwinden Ängste und es entsteht interkulturelles Verständnis, das hilft, Vorurteile zu überwinden.   Was umfasste Ethnopoly’13 in Bern ?

  • Den Spieltag am 1. November 2013, an dem 477 Jugendliche des 7.-9. Schuljahres aus 27 Klassen der Stadt und Region Bern teilgenommen haben. Sie konnten rund 102 Posten bei Migrantinnen und Migranten zu Hause sowie bei Organisationen aus dem Migrationsbereich besuchen.
  • Ein schulisches Begleitprogramm mit je zwei Speziallektionen vor und nach dem Spieltag in den teilnehmenden Klassen.
  • Kleinstprojekte zum Thema interkulturelle Verständigung, welche die Schulklassen selbständig mit dem am Spieltag erspielten Geld auf die Beine gestellt haben.

Wer hat Ethnopoly’13 in Bern ermöglicht?

  • Ein Projektteam von 16 Freiwilligen und 50 weiteren Helferinnen und Helfer am Spieltag
  • Die 102 Migranten, Migrantinnen und Organisationen, die mit grossem zeitlichen Aufwand und persönlichem Engagement die Posten gestalteten
  • Der Verein Sport – The Bridge als Hauptträger
  • Katamaran – Verein zur Integration der tamilisch sprechenden Gemeinschaft in der Schweiz, von dem Idee und Konzept stammen
  • Ein Unterstützungskomitee aus 6 Persönlichkeiten aus Stadt und Kanton Bern
  • Zahlreiche Partner, die uns finanziell unterstützt haben

Erkenntnisse

  • 477 SchülerInnen und nur 15 Freiwillige waren ein Missverhältnis. So gab es Engpässe bei der Postensuche und auch in der Telefonzentrale.
  • Qualität konnte aufgrund der Dimension nicht wie in anderen Jahren gewährleistet werden
  • Schlussakt könnte kürzer sein
  • Evaluation auch bei HelferInnen bewährt sich
  • Dankes-Apéro für die Posten – auch, dass sie die gesamte Dimension des Spiels erfahren – lohnt sich
  • Durchmischte Schülergruppen (verschiedene Klassen) ist für Jugendliche eine Herausforderung, lohnt sich aber
  • Fazit: Nächstes Ethnopoly eher in kleinerer Dimension

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